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Ökotourismus: Das neue Gesicht des Tourismus in Griechenland
Griechenland
bietet als Land mit außergewöhnlich vielfältiger Natur und langer
ländlicher Tradition riesige Vorteile, was die ökotouristische Nutzung
betrifft. Es verbindet die Naturschönheiten mit lebendiger Tradition und
einem jahrtausendealten Kulturerbe. Wenn auch in den letzten Jahren
zahlreiche Versuche in Richtung Entwicklung des ländlichen Tourismus
gemacht wurden, so blieben sie doch vereinzelt, wurden kaum propagiert
und haben nicht zur Schaffung eines nationalen ökotouristischen Produkts
beigetragen.

Das
Klima ist günstig – und auch das hat das Ministerium für
Touristikentwicklung geplant – einen großen, koordinierten Versuch zu
starten, die Vorzüge unseres Landes hervorzuheben und zu propagieren:
Griechenland als Touristenziel mit einem differenzierten touristischen
Produkt.
Der
Ökotourismus entspricht in idealer Weise der Notwendigkeit, neue Wege
bei der Aufwertung unseres Tourismus und der Förderung unserer
nationalen Entwicklung zu gehen.
Er ist Modell für eine ganzheitliche Entwicklung und Wiederbelebung
gebirgiger und abseits gelegener Gebiete des Landes.
Er ist Brücke für herkömmliche Aktivitäten, die durch modernes
unternehmerisches Handeln auszusterben drohen, für den volkstümlichen
Handwerker und den lokalen Produzenten zum modernen Investoren.
Er sichert die Verbindung der Wirtschaftsentwicklung mit den
Naturschönheiten und dem Kulturerbe des Gebiets.
Er ist ein Mittel, um die Entwicklung des anderen Griechenlands
voranzutreiben, des unbekannten, unbetretenen und ungenutzten
Griechenlands.
Der
Ökotourismus ist das Andere, das Besondere, das wir alle suchen – in
einer Zeit der generellen Vermassung, des unpersönlichen Tourismus und
des unpersönlichen Lebens. Als Ökotourist ist der Tourist Besucher,
Freund, Bewunderer der Landschaft. Er ist ein Reisender, der in einem
ruhigen Leben und im Naturerbe die Geheimnisse der Gegend aufspürt, die
Authentizität und die Schönheit, überhaupt alles, was jedes Gebiet an
Besonderem zu bieten hat. Er kommt in Kontakt mir der Natur und dem
Landbau. Er lernt Vieh und Vögel beobachten, Wein und Treberschnaps
probieren und spüren, wann es Zeit für die Weinlese ist. Auf Waldpfaden
wandert er zu ruhigen Seen und reißenden Flüssen, alten Kirchen und
Klöstern, über Steinbrücken und zu antiken Stätten. So hilft der
Ökotourismus, die Heimat kennen zu lernen, aber auch die Tradition wach
zu halten. Der Ökotourismus ist ein Führer, mit dem wir dieses
zauberhafte Land entdecken, das Griechenland heißt...
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